Aktuelles & Interessantes

30.7.2011: Umbau des Pfeifenbring´schen Sohlabsturzes in der Fintau. Seit einigen Tagen wundert man sich in Lauenbrück über die ungewöhnliche Trübung der Fintau. Grund für die unschädliche Färbung sind die Arbeiten zum Umbau des Pfeifenbring`schen Absturzes zwischen Vahlde und Lauenbrück, der auf unseren Vorschlag im Auftrag des UHV Obere Wümme umgebaut wird (vgl. Aktuelles vom 7.7.2011). Ziel der Maßnahme ist die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit für alle aquatischen Organismen.

Nach Abschluss der Arbeiten in der nächsten Woche werden Kieslaicher, wie Bachforelle, Meerforelle, Mühlkoppe und Flussneunauge auf einer Länge von 150 m zudem gute Fortpflanzungsbedingungen vorfinden. An zwei weiteren Abschnitten der Fintau werden in der nächsten Woche außerdem weitere strukturverbessernde Maßnahmen (Strömungslenker & Kiesbetten) durchgeführt. Finanziert wird die Maßnahme zu 100 % aus Mitteln zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie des nds. Umweltministerium sowie aus Ausgleichsgeldern des Landkreises Rotenburg (W.).

                             Per Bagger wird anstelle des Sohlabsturzes eine 150 m lange, naturnahe Sohlgleite geformt.

Die gelbliche und gewässerökologisch unbedenkliche Färbung der Fintau während der Bauarbeiten wird übrigens von den geringen Lehmbestandteilen der ungewaschenen Kies-Steinmischung hervorgerufen.

Im nächsten Jahr ist geplant, auch den nächsten Pfeifenbringschen Absturz in der Fintau (Gemarkung Vahlde) zu einer Sohlgleite umzubauen.

Mehr zu den Renaturierungsarbeiten in der Fintau findet Ihr auch unter meerforelle.de.

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Nicht vergessen: 30.- 31.Juli - Karpfencup- Angeln Über rege Beteiligung würden wir uns freuen. Nähere Infos bei Ferdinand Blümke (Tel. 04267 - 1561) und an den Aushängen (Fintausee, Lauenbrücker Hof, Ziegeleiteiche). 

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16.7.2011: Kinderferienprogramm am Wiesensee. Dass inzwischen traditionelle Kinderferien-programm-Angeln fand an diesem Wochenende wieder am Wiesensee statt. Unter Anleitung zahreicher Vereinsmitglieder und Eltern gingen über 40 Kinder und Jugendliche auf Fischfang und konnten zahlreiche Brassen, Rotaugen und Rotfedern erbeuten. 

    

Anschließend gab es Bratwurst und Getränke sowie eine kleine Preisverleihung, bei der alle Kinder als Erinnerung einen kleinen Pokal mit nach Hause nahmen.

   Die Teilnehmer des diesjährigen Kinderferienprogramms des ASV Forelle am Wiesensee

Vor etwa zwei Wochen besuchte uns auch der Kindergarten Lauenbrück. Rainer Kruse, Hans Werner Kostbade, Walter Wedel und Klaus Lüdemann erklärten den Kindern einen ganzen Vormittag alles Wissenwerte über die Fische in den Ziegeleiteichen und worauf es beim Angeln ankommt. Friedrich Riebesehl und seine Frau grillten zum Abschluss in bewährter Weise Bratwürste und komplettierten so die gelungene Veranstaltung.

     Wie in jedem Jahr zu Besuch beim ASV "Forelle" an den Ziegeleiteichen: Der Kindergarten Lauenbrück

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7.7.2011: Umbau des Pfeifenbring´schen Sohlabsturzes in der Fintau bei Lauenbrück.             Die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen zur naturnahen Gewässergestaltung an der Fintau 2011 werden vsl. in den nächsten Tagen beginnen. In Trägerschaft des Unterhaltungsverbandes Obere Wümme und in Zusammenarbeit mit dem NLWKN Verden wird hier u.a. ein Pfeifenbring´scher Sohlabsturz in eine 150 m lange naturnahe Sohlgleite umgebaut. Finanziert wird die Maßnahme zu 100 % aus Mitteln des Landes Niedersachsen und des Landkreises Rotenburg (W.).

Damit wird nun auch für Klein- und Jungfische die Durchgängigkeit erheblich verbessert. Dank mehrerer Hundert Tonnen gewässertypischer Kiese und Steine, die in die Gewässersohle eingebaut werden, entsteht hier auch der größte Laichplatz für Meerforellen, Bachforellen, Flussneunaugen und Mühlkoppen im gesamten Fintaueinzugsgebiet.

Weiterhin werden in anderen Abschnitten der Lauenbrücker Fintau Strömungslenker/Kiesbuhnen und weitere Kiesbetten zur Verbesserung der Gewässerstrukur angelegt.

  Pfeifenbring`scher Sohlabsturz in der Fintau, der nun in eine naturnahe, 150 m lange Sohlgleite umgebaut wird  

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8.6.2011: Aalbesatz für die Wümme auf hohem Niveau. Zur Stützung der zunehmend im Bestand bedrohten Aalpopulation wurde der von der Besatzgemeinschaft Wümme getätigte Besatz dank der Förderung durch das LAVES, Dezernat Binnenfischerei erheblich ausgeweitet. Mit 158 kg Farmaalen (à 10 g) fiel die heute eingebrachte Besatzmenge für die Wümme zwischen Stemmen und Fischerhude um rund 40 % höher aus, als noch 2010.

In den Gewässern des ASV "Forelle" wurde der Aalbesatz gegenüber den Vorjahren sogar fast verdoppelt.

       Jörn Witt (Vors. Besatzgemeinschaft Wümme) und Kurt Brammer (FV Fischerhude-Quelkhorn) mit einem Teil der angelieferten Besatzaale für die Wümme undf Nebenflüsse.

   Besatzaale (sog. Farmaale) von der Aalversandstelle Hamburg

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Nicht vergessen: Das Anangeln des ASV Scheeßel findet am 1. Mai und das Anangeln des ASV Forelle am 8. Mai statt. Über rege Beteiligung würden wir uns freuen. Nähere Infos bei Ferdinand Blümke (Tel. 04267 - 1561) und an den Aushängen (Fintausee, Lauenbrücker Hof, Ziegeleiteiche).

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28.4.2011: Forum geschlossen. Das von einigen Mitgliedern angeregte Forum auf dieser Homepage wurde mangels Beteiligung wieder geschlossen. Ein externes und gut besuchtes Forum hat sich stattdessen etabliert, auf dem einige Vereinsmitglieder sich intensiv und in Themengruppen über das Angeln in Lauenbrück und umzu austauschen:

Hier geht es zum Angelforum-Lauenbrück-und Freunde

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28.4.2011: Rundschreiben des ASV "Forelle". Bitte beachtet die Bekanntmachungen des Rundschreibens, das vor einigen Tagen allen Mitgliedern per Post zugestellt worden ist:

- Der Wiesensee ist bis Ende des Raubfischangelns II 2011 und die Lehmkuhle bis zum Ende des Raubfischangelns II 2012 für das Raubfischangeln gesperrt. Ausgenommen bleibt das nächtliche  Angeln mit totem Köderfisch auf Raubaal mit Einzelhaken. Unbeabsichtigt gefangene Hechte und Zander sind schonend zurückzusetzen.

- Bittet beachtet, dass Grünland- und Ackerflächen an den Gewässern nicht befahren und Feldwege nicht zugeparkt werden dürfen! Verstösse werden zukünftig vom Vorstand geahndet.

- Bitte beachtet die im Erlaubnisschein angegebenen Fangbegrenzungen. Im letzten Jahr wurden von einem Mitglied die Fangbegrenzung für Hechte erheblich überschritten. Derartiges Fehlverhalten wird im Sinne aller anderen Mitglieder zukünftig sanktioniert.

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28.4.2011: Hochseeangeln des ASV Forelle. Bei hochsommerlichem Wetter fand am vorletzten Wochenende das alljährliche Vereins-Hochseeangeln auf der Ostsee statt.Wie Angelwart Ferdinand Blümke berichtet, wurden auf dem Törn mit der MS "Forelle" im Gegensatz zu den Vorjahren diesmal gute Fänge erzielt. Über 200 maßige Fische, überwiegend Dorsche, konnten die etwa 40 Teilnehmer erbeuten. Petri Heil !

Wer Fotos der Tour hier online stellen möchte, bitte mail an ralfgerken@gmx.de

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27.4.2011: Karpfen- und Schleienbesatz. Vor einigen Tagen haben wir wieder den Frühjahrsbesatz mit Schleien und Karpfen in unseren Teichen durchgeführt. Die zweijährigen Fische wurden wieder von Fischmeister Sander vom Gut Holm in der Lüneburger Heide angeliefert. Vom guten Zustand der Besatzfische überzeugten wir uns auf Einladung des Lieferanten diesmal bereits vor Anlieferung an den Zuchtteichen auf Gut Holm.

    Frühjahrsbesatz mit Karpfen und Schleien 2011 

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12.2.2011: Vorstand des ASV "Forelle" neu gewählt. Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung stand die Neuwahl des Vorstands an. Rainer Kruse wurde als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Als 2. Vorsitzender wird Lothar Witt die Nachfolge von Jens Engelken antreten, der nach langjähriger Tätigkeit auch als Gewässerwart nicht mehr zur Wiederwahl antrat. Die anderen Mitglieder des Vorstands wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Aus gesundheitlichen legte Paul Tolkemit nach langen Jahren sein Amt als Hüttenwart Ziegeleiteiche nieder.

Eine wichtige Neuerung wurde auf der Versammlung intensiv dikutiert. Mehrheitlich wurde schließlich der umstrittene Antrag gebilligt, die Ziegeleiteiche und den Wiesensee im jährlichen Wechsel bis zum jeweiligen Raubfischangeln für das Angeln auf Raubfische zu sperren.

Ab sofort bis zum Raubfischangeln II am 6.11.2011 ist daher das Raubfischangeln im Wiesensee untersagt!  Die Ziegeleiteiche sind bis zum Raubfischangeln II im Herbst 2012 für das Raubfischangeln gesperrt.

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11.2.2011: Diskussionsforum eröffnet. Auf mehrfachen Wunsch und mit reichlich Verspätung (sorry .. !) ist nun ein Online-Diskussionsforum für alle Freunde und Mitglieder des ASV "Forelle" eröffnet worden. Hier könnt Ihr alles rund um Fisch & Angeln diskutieren und reichlich Anglerlatein verbreiten.

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8.2.2011: Stefan Wahlers ("Böschen") verstorben.

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27.1.2010: Jahreshauptversammlung am Freitag, den 11.2.2011. Die diesjährige Jahres-hauptversammlung findet am 11.2.2011 um 20 Uhr im Lauenbrücker Hof statt. Die Einladungen wurden an alle Mitglieder per Post verschickt. Besondere Tagesordnungspunkte sind v.a. die Neuwahl des Vorstandes, des Ehrenrates und der Streckenwarte.

Bitte nicht die Fangstatistiken des Vorjahres (2010) und ggf. den Arbeitsdienstnachweis vergessen !

Der Terminplan für 2011 steht nun auch fest.

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25.1.2011: ASV Fintel mit neuer Homepage. Der Angelverein Fintel hat seinen Internetauftritt komplett neu gestaltet und überarbeitet. Schaut mal rein unter asv-fintel.de!

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18.1.2011: Frostperiode fordert ihren Tribut. Durch die lang anhaltende Frostperiode waren alle unsere Teiche wochenlang mit einer dicken Eis- und Schneeschicht bedeckt. Auch in den überwiegend sehr flachen Ziegeleiteichen kam es infolgedessen - trotz des Einsatzes eines Belüftungsgerätes - zu kritischen Sauerstoffwerten. Für zahlreiche Rotfedern, Brassen, aber auch für einige Hechte, Karpfen und einen großen Wels waren diese Extrembedingungen leider tödlich.

Zur Stabilisierung des niedrigen pH-Wertes und zur Minimierung toxischer (und pH-abhängiger)Ammoniakbildungen haben wir am vergangenen Wochenende die Ziegeleiteiche gekalkt.

  Opfer der Frostperiode: Rotfedern, Brassen und auch ein starker Wels

  Auch der Burgteich war wochenlang von einer dicken Eisschicht bedeckt, hat aber wegen des Zustroms der Fintau bessere Sauerstoffedingungen als die Ziegeleiteiche.

Biber bald auch in Lauenbrück ? Mehrere Zeitungen berichteten gestern von der Sichtung eines Bibers an der unteren Wümme. Eine kleine Sensation, denn der Biber ist an der Wümme infolge früherer Bejagung seit mehr als Hundert Jahren ausgestorben !  Näheres auch unter wuemme-meerforelle.de

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3.1.2011: Frohes Neues Jahr & Petri Heil in 2011 ! Allen Vereinsmitgliedern und Freuden des ASV Forelle wünschen wir ein Frohes Neues Jahr und viel Petri Heil.

Leider wurde die Homepage im letzten Vierteljahr nicht wie gewohnt auf dem Aktuellen gehalten, was sich in 2011 aber wieder ändern soll. Dazu sind wir aber auf die Mitarbeit aus dem Verein angewiesen !!! Schickt daher bitte alles, was interessant und lesenwert ist, z. B. Fotos, Fangmeldungen, Berichte vom Hege-/Gemeinschaftsfischen,  Fragen, Anregungen, Vorschläge etc. an den Vorstand  oder den Webmaster (ralfgerken@gmx.de, 0151-15559779).      Nur mit eurer Mitarbeit bleibt unsere Homepage lebendig !

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► Ausbildungskurs zur Angelfischerprüfung seit 2.1.2011 in Scheeßel. Seit letztem Wochenende läuft beim ASV Scheeßel wieder ein Ausbildungkurs für die Angelfischerprüfung mit anschließender Prüfung. Näheres ist zu finden unter angefischerpruefung.de.

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► Kalkung der Ziegeleiteiche. Wer Interesse hat, in Kürze seinen Arbeitsdienst bei der notwendigen Kalkung der Ziegeleiteiche abzuleisten, wende sich bitte an unseren Gewässerwart Jens Engelken, Tel. 0171-198 26 85.

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Als Nachbereitung hier nun ein kleiner Rückblick auf das letzte Quartal 2010:

► Kälteperiode bringt Fische in Atemnot. Der Dezember 2010 (übrigens der kälteste Dezember seit 1969) hat wieder mit kräftigen Minustemperaturen bis -15° C zugeschlagen und alle Teiche mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Vor allem in den flachen Lehmkuhlen müssen wir  die Atemnot der Fische lindern. Mit Hilfe einer leistungsfähigen Umwälzpumpe bleibt das Wasser in Bewegung, so dass fur ausreichenden Gasaustausch gesorgt ist, der ein großes Fischsterben verhindern soll.

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Bernd Schlicker verstorben. Mit großer Betroffenheit mussten wir erfahren, dass Bernd Schlicker, Präsident des Landessportfischerverbandes Niedersachsen e.V., Anfang November nach schwerer Krankheit verstorben ist.  Bernd Schlicker stand seit 2009 an der Spitze unseres Landesverbandes. Zuvor war er lange Jahre im Vorstand des Landesverbandes und als gebürtiger Rotenburger auch im örtlichen Angelverein Wümme sowie im Bezirk 18 als Ausbilder und Prüfer erfolgreich und sehr engagiert für die Belange der Angelfischerei tätig.

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Angelvereine müssen Aalfang und -besatz melden. Im Rahmen der EG-Aalverordnung und den Aalbewirtschaftungplänen (siehe Aalbewirtschaftungsplan Wesereinzugsgebiet) gibt es zukünftig für alle Angelvereine wichtige Registrierungs- und Berichtspflichten. Demnach müssen die Vereine und Besatzgemeinschaften bis zum 15.1.2011 Angaben zum Fang und Beatz von Aalen an die LAVES, Dez. Binnenfischerei melden.

Wichtig: Vorerst kommt es in NIedersachsen wahrscheinlich nicht zu zeitlichen oder mengenmäßigen Fangbeschränkungen für die Angelfischerei. Die Einhaltung der Schonmaße und der konstante Besatz mit Aalen sind der beste Garant dafür, dass wir als Angelvereine auch weiterhin dem Aalfang nachgehen dürfen.

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►  Projekt "Das fließende Klassenzimmer" erfolgreich abgeschlossen. Das vom ASV "Forelle" Lauenbrück gemeinsam mit der Fintauschule durchgeführte Umweltbildungsprojekt "Das fließende Klassenzimmer" wurde vor kurzem abgeschlossen. Nach drei Jahren Projektlaufzeit, in der der Fintaualtarm in Lauenbrück reaktiviert wurde und viele Schüler unter Anleitung von Biologin Anja Schulenberg praxisnah alles über Gewässerökologe und Fischartenschutz gelernt haben, fällt die Bilanz positiv aus.  

  Aktiver Gewässerschutz mit Hilfe der Fintauschüler am reaktivierten Fintaualtarm in Lauenbrück

Heute laichen im naturnahen Fintaualtarm - auch dank der Hilfe der Fintauschüler - wieder Meerforelle, Bachneunaugen und Mühlkoppe. Viel wichtiger ist aber, dass sich viele Kinder langfristig, aktiv und gestaltend mit dem Lebensraum Fließgewässer beschäftigt haben und dieses Wissen vielleicht auch andere  weitergeben.

Vielen Dank noch einmal an die Bingo-Lotto-Stiftung, den NLWKN Verden, die Gemeinde Lauenbrück, den Unterhaltungsverband Obere Wümme und die Sparkasse Scheeßel, die das Projekt alle unterstützt haben !

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Vom Meerforellenprojekt (mehr auch unter www.wuemme-meerforelle.de)

Schöner Meerforellenaufsteiger aus der Fintau. Petri Heil hatte im Oktober unser Vereinskamerad Lothar Witt. Er fing beim Spinnfischen in der Fintau bei Lauenbrück einen schönen Meerforellen-Milchner von 65 cm Länge und einem Gewicht von 3.100 g.

  Meerforellen-Milchner aus der Fintau bei Lauenbrück vom Oktober 2010 (65 cm, 3.100 g) 

Meerforellen-Laichgeschäft in vollem Gang. Im November erreicht das Laichgeschäft der Meerforellen bei uns einen kurzen Höhepunkt. Die Mehrzahl der von uns angelegten Kiesbetten  wurden angelaicht, was an den großen Laichgruben und -hügeln gut zu erkennen ist, in denen die ersten befruchteten Eier heranreifen. Aufgrund ausbleibender Niederschläge erreichten aber wahrscheinlich viele Meerforellen nicht die Kiesbetten in Fintau & Ruschwede, sondern blieben an den Wehren in Hellwege oder Scheeßel hängen .....

 

Natürliche Meerforellenreproduktion: Zum ersten Mal in unserer fast 30-jährigen Projektgeschichte wollen wir dieses Jahr der Natur ihren freien Lauf lassen und den Meerforellen nicht unterstützend unter die Arme greifen.Wir verzichten diese Saison auf den Fang von Elterntieren, die Erbrütung und den Besatz im nächsten Frühjahr.Wir wollen stattdessen - ohne Beeinflussung durch Besatz - untersuchen, wie erfolgreich sich die Meerforellen tatsächlich in den renaturierten Strecken fortpflanzen und wie produktiv die Kiesbetten trotz erheblicher Sandfracht tatsächlich sind. In den vergangenen Jahren konnten wir zwar zahlreiche Jungforellen im Bereich unserer Kiesstrecken nachweisen, aber nicht ganz ausschließen, dass diese Tiere nicht doch aus unserem Bruthaus stammen.

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Äsche ist Fisch des Jahres 2011. Der Verband Deutscher Sportfischer (VSDF) hat die Äsche (Thymallus thymallus) zum Fisch des Jahres 2011 auserkoren. Damit soll auf die besondere Gefährdung dieser schönen Salmonidenart hingewiesen werden.

  Die Äsche - Fisch des Jahres 2011

In einer Presseerklärung wies der VDSF darauf hin, dass die Äsche durch anhaltende Lebensraumbeeinträchtigungen in vielen Gebieten Deutschlands in ihrem Bestand gefährdet ist. Von allen heimischen Fischen reagiert die Äsche am empfindlichsten auf Gewässerverschmutzungen. Auch Gewässerausbau, Versandungen der kiesig-steinigen Laichgebiete, Wasserkraftwerke und andere Wanderhindernisse wirken sich an vielen Flüssen negativ auf den Bestand aus.