Leitfaden

Neue Bestimmungen:

Jugendliche Mitglieder dürfen ab sofort auch auf Raubfische (Hecht/Zander) angeln                                                    (Beschluss der Jahresahuptversammlung 2014)

Das Mindestmaß für Weißfische ist ab sofort aufgehoben. Für Döbel, Aland, Brassen gilt aber nach wie vor 30 cm Mindestmaß.  

Die Lehmkuhlen/Ziegeleiteiche sind für das Raubfischangeln bis zum Raubfischangeln II  am 2.11. 2014 gesperrt.

Der Wiesensee ist für das Raubfischangeln II 2015 gesperrt.

Mindestmaß Hecht / Zander ab sofort 60 cm ! (nur in der Fintau 50 cm)                                                                     (Beschluss der Jahreshauptversammlung 2013)

Jugendliche Mitglieder können ab sofort mit zwei Handangeln fischen.                                                                    (Beschluss der Jahreshauptversammlung 2013)

Das Angeln in Vereinsgewässern ohne Mitführung des Erlaubnisscheines ist verboten. Den Fischereiaufsehern und sich ausweisenden Vereinsmitgliedern ist auf deren Verlangen der Erlaubnisschein, das Fanggerät und der Fang vorzuzeigen.

An den Tagen, an denen Gemeinschaftsfischen 
stattfinden, ist die allgemeine Angelei in allen Vereinsgewässern bis zum Ende der Veranstaltung untersagt. Für das Gewässer, in dem die Veranstaltung stattfindet, gilt dies auch für den Vortag !

Für das Angeln in den Verbandsgewässern des ASV Hamburg ist die entspechende Fangliste (erhältlich auf der Jahresahuptversammlun un dbeim Kassenwart)  zu nutzen. Diese ist beim Angeln mitzuführen. In die Fangliste sind Fänge in der aufgelisteten Form einzutragen. Auch Angeltage ohne Fang sind mit Datum und Gewässer zu erfassen.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung an den Veranstaltungen des ASV „Forelle“ e.V. Lauenbrück und wünschen allen Mitgliedern viel Perti Heil.

Allgemeine Bestimmungen

Geangelt werden darf mit 2 Handangeln (nachts in fließenden Gewässern mit 3 Grundangeln), mit je einem Haken und allen gesetzlich zugelassenen Ködern. Nicht gestattet sind Grundschnüre, Netze, Senken, Reusen und Stellangeln. Angeln dürfen nicht unbeaufsichtigt am Wasser verbleiben.

Wiesen und andere Flächen sind nur unmittelbar am Uferrand zu betreten; sie dürfen in keinem Fall mit Kraftfahrzeugen, Motorrädern o. ä. befahren werden. Bitte hinterlassen Sie keine Abfälle nach dem Angeln.

Gefangene maßige Fische, die mitgenommen werden sollen, sind sofort waidgerecht zu töten. Untermaßige Fische dürfen - wenn sie verangelt sind - nicht mitgenommen werden. Das Hältern von Fischen in Setzkeschern ist unzulässig. Gefangene Fische dürfen nicht gegen Entgelt veräußert werden.

Der Erlaubnisschein ist nicht übertragbar und nur in Verbindung mit dem Fischereischein oder dem Personalausweis gültig (§57 Nds. FischG). Die Bestimmungen des aktuellen Leitfadens sind ergänzend zum Erlaubnisschein zu beachten. Bei  vereinsinternen Veranstaltungen sind alle Vereinsgewässer für die Angelei gesperrt.

Mindestmaße, Schonzeiten, Fangbegrenzungen

 FischartMindestmaß Schonzeit Fang pro Gewässer und Jahr 
 Aal45 cm keine unbegrenzt 
 Aalquappe35 cm keine unbegrenzt 
 Äsche30 cm1.2. - 15.5. 10 Stück 
 Bachforelle30 cm 15.10. - 15.2. 10 Stück 
 Barsch15 cmkeine  unbegrenzt 
 Giebelkeinkeine unbegrenzt 
 Graskarpfen50 cm keine 2 Stück 
 Hecht60 cm* 16.1.-30.4.5 Stück ** 
 Karausche30 cmkeine unbegrenzt 
 Karpfen40 cm keine 5 Stück 
 Lachs50 cm 15.10. -15.3. 

5 Stück  Fänge bitte sofort dem Vorstand melden !

 Meerforelle40 cm 15.10.-15.2. 5 Stück 
 Regenbogenforelle30 cm 15.10.-15.2. 10 Stück 
 Schleie30 cm keine 10 Stück 
 Weißfische ***keinkeineunbegrenzt 
 Zander60 cm *16.1. - 30.4.5 Stück ** 

*  = in Fintau, Rehrbach und Wümme 50 cm

** = pro Jahr aus allen Vereinsgewässern insgesamt

*** = Aland, Brassen, Döbel 30 cm

Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen Bestimmungen ! - siehe Binnenfischereiordnung

Ganzjährig geschützt sind insbesondere: Bachneunauge, Flussneunauge, Mühlkoppe, Elritze, Bitterling, Schlammpeitzger und Steinbeisser

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Hinweise zur Verwendung von Setzkeschern

Zur Verwendung von Setzkeschern gibt es immer wieder unterschiedlichste Meinungen und Auslegungen. Verbindlich ist aber das Merkblatt des Nds. Landwirtschaftsministeriums vom 26.10.2009, das die Verwendung von Setzkeschern eindeutig regelt.

Demnach ist eine Verwendung von Setzkeschern aus Gründen des Tierschutzes grundsätzlich nicht zulässig ! Eine Ausnahme bildet die kurzzeitige Hälterung, wenn die Fische anschließend als Besatzfische in ein anderes Gewässer verbracht werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass dies nur bei offiziellen Veranstalungen (Hegefischen) des Angelvereins gilt. Eine Setzkescherhälterung von Fischen, die zum Verzehr bestimmt sind, ist unzulässig ! Bitte beachten !

Hier finder Ihr das Schreiben des LAVES, Dez. Binnenfischerei und das Setzkescher-Merkblatt